Ein vollständig konformer Meldekanal, in wenigen Minuten einsatzbereit #
EthicsPortal stellt einen vollständig konfigurierten internen Meldekanal bereit, der ab Werk die Anforderungen des Hinweisgeberschutzgesetzes (HinSchG) und der EU-Richtlinie 2019/1937 erfüllt. Kein Einführungsprojekt, keine IT-Abteilung nötig.
Einrichtung in 3 Schritten #
1. Portal konfigurieren (2 Minuten) #
Konto anlegen und anpassen:
- Name und Logo der Organisation — Ihr Portal, Ihr Auftritt
- Meldekategorien — Betrug, Belästigung, Arbeitssicherheit oder eigene Kategorien
- Begrüßungstext — nehmen Sie hinweisgebenden Personen vor der Meldung die Unsicherheit (sinnvolle Vorgabe ist bereits eingetragen)
- Aufbewahrungsdauer — 12, 24, 36 oder 60 Monate, danach automatische Löschung
Ihr Portal ist sofort unter einer eindeutigen URL erreichbar. Keine Bereitstellung, keine Wartezeit.

2. Link teilen (1 Minute) #
Jedes Portal erhält einen teilbaren Link und einen QR-Code. Hängen Sie den QR-Code in Pausenräumen, Waschräumen, im Mitarbeiterhandbuch und in Onboarding-Unterlagen aus. Beschäftigte erreichen das Portal aus jedem Browser — ohne App, ohne Konto, ohne Unternehmensnetzwerk.

3. Fälle bearbeiten #
Geht eine Meldung ein, erhalten Sie eine E-Mail-Benachrichtigung. Aus dem Dashboard heraus:
- Vollständige Meldung einsehen — Beschreibung, Kategorie und Dateianhänge
- Eingang bestätigen — das Gesetz verlangt dies innerhalb von 7 Tagen. EthicsPortal überwacht die Frist und markiert überfällige Fälle automatisch
- Mit der hinweisgebenden Person kommunizieren — sichere zweiseitige Kommunikation über die Vorgangs-ID. Die hinweisgebende Person bleibt anonym, die Namen der Fallbearbeiter werden nie offengelegt
- Rückmeldung geben — das Gesetz verlangt dies innerhalb von 3 Monaten. Automatisch überwacht
- Zuweisen, triagieren, interne Notizen erfassen — Fälle an die richtige Person zuweisen, Notizen hinzufügen, die für die hinweisgebende Person unsichtbar bleiben
- PDF-Export — vollständige Fallakte für Rechtsprüfung, Audit oder Compliance-Dokumentation
- Externe Meldungen dokumentieren — Meldung telefonisch, per E-Mail oder persönlich erhalten? Manuell anlegen, damit alles an einem Ort liegt

Was hinweisgebende Personen erleben #
Die Erfahrung der hinweisgebenden Person ist entscheidend — sie bestimmt, ob der Kanal überhaupt genutzt wird.
- Kein Konto, keine App, kein Login. Nur ein Browser auf einem beliebigen Gerät — auch auf dem privaten Smartphone im Mobilfunknetz
- Standardmäßig vollständig anonym. Keine IP-Protokollierung. Dateimetadaten (EXIF, GPS, Autor) werden vor der Speicherung automatisch entfernt
- Offenlegung der Identität ist freiwillig. Hinweisgebende Personen können ihren Namen angeben, müssen es aber nicht
- Zwei-Faktor-Zugang zur Fallakte. Bei der Abgabe wählt die hinweisgebende Person einen 6-stelligen Zugangscode und erhält eine Vorgangs-ID (
WB-XXXX-XXXX). Beide sind erforderlich, um den Fallstatus einzusehen und auf Nachrichten zu antworten - Namen der Fallbearbeiter werden nie angezeigt. Die hinweisgebende Person sieht nur „Fallbearbeitung" — mehr nicht

Was unter der Haube steckt #
Jede technische Entscheidung dient einem Ziel: Ihre Konformität zu sichern und hinweisgebende Personen zu schützen.
- Verschlüsselte Speicherung. Alle Meldungsdaten werden in der Datenbank verschlüsselt gespeichert
- Virenprüfung. Alle hochgeladenen Dateien werden serverseitig auf Schadsoftware geprüft. Infizierte Dateien werden automatisch entfernt
- Revisionssicheres Audit-Protokoll. Jede Aktion wird protokolliert und kann nicht bearbeitet oder gelöscht werden. Auditoren sehen, wer wann was getan hat
- Zwei-Faktor-Authentifizierung. TOTP-basierte 2FA für Fallbearbeitende und Admins, über jede gängige Authenticator-App. Auch hinweisgebende Personen authentifizieren mit zwei Faktoren: Vorgangs-ID plus selbst gewählter 6-stelliger Zugangscode (nur als bcrypt-Hash gespeichert)
- Automatische Fristenüberwachung. 7-Tage-Frist für die Eingangsbestätigung und 3-Monats-Frist für die Rückmeldung mit Benachrichtigungen bei Überfälligkeit
- Meldedaten in der EU gehostet. Zentrale Meldedaten werden auf Hetzner-Servern in Nürnberg gespeichert. Veröffentlichten Unterauftragsverarbeiter und Übermittlungsschutzmaßnahmen decken begrenzte Verarbeitungen der Marketing-Website und Admin-Oberflächen ab
- Kein Tracking. Keine IP-Protokollierung, keine Analyse-Cookies, keine Drittanbieter-Skripte auf dem Meldeportal
Meldekanal einrichten #
In wenigen Minuten einsatzbereit. Alle Funktionen in einem einzigen Tarif.
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